🆕 Allgemeine Neuerungen 🆕
Selbstständige Verwaltung von FiBu-Kontonummern der Gesetzlichen Krankenkassen
Bisher war das Mapping von Krankenkassen (IKs) zu Ihren den entsprechenden FiBu-Kontonummern für den DATEV-Export ein starrer Prozess. Änderungen an Kontenrahmen oder die Aufnahme neuer Kostenträger mussten über den Support gemeldet und durch die Entwicklung in der Datenbank nachgepflegt werden.
Neuerung: Wir haben den Bereich „Abrechnungen“ im Alberta Portal um eine eigenständige Kontenverwaltung für GKV-Kostenträger erweitert. Nutzer mit entsprechenden Alberta Portal-Rechten können die Einstellungen nun direkt einsehen und pflegen:
Direktes Mapping (GKV): Sie haben ab sofort Zugriff auf eine Übersicht aller Institutionskennzeichen der GKV und deren Verknüpfung zu Ihrem Buchhaltungssystem.
Einfache Bearbeitung: Hinterlegen oder aktualisieren Sie die FiBu-Kontonummern sowie optional abweichende Gegenkonten pro GKV-Kostenträger einfach selbst in der Benutzeroberfläche.
Sofortige Wirkung: Alle Änderungen greifen unmittelbar für den nächsten generierten DATEV-Export. Es ist kein Ticket beim Support mehr erforderlich.
Format-Sicherheit: Eine integrierte Validierung stellt sicher, dass die eingegebenen Nummern dem DATEV-Standard entsprechen.
Ihr Vorteil: Sie behalten die volle Kontrolle über Ihren Buchhaltungsexport und können auf Änderungen in Ihrem Kontenrahmen sofort reagieren.
Detaillierte Anleitung: Eine Schritt-für-Schritt-Erklärung zur Selbstständigen Verwaltung von FiBu-Kontonummern finden Sie hier (Selbstständige Verwaltung von Fibu-Kontenrahmen)
Abrechnungserstellung: Multiselect für Abrechnungs-IKs und Abrechnungsarten
Bisher mussten Abrechnungsläufe im Alberta Portal für jede Kombination aus Institutionskennzeichen (IK) und Abrechnungsarten (z. B. Standard vs. Privat/Selbstzahler) einzeln angestoßen werden. Bei Mandanten mit mehreren Abrechnungs-IKs oder verschiedenen Abrechnungsarten führte dies zu vielen wiederholten Klicks und unnötigen Wartezeiten zwischen den einzelnen Vorgängen.
Neuerung: Wir haben den Dialog „Abrechnungslauf starten“ massiv optimiert, um Ihnen die monatliche Abrechnung zu erleichtern:
Mehrfachauswahl (Multiselect): Sie können nun mehrere Abrechnungsarten (z. B. Standard, Privat/Selbstzahler und Private Zusatzleistungen) gleichzeitig auswählen und in einem Rutsch starten.
IK-Übergreifendes Arbeiten: Auch bei den Abrechnungs-IKs ist nun eine Mehrfachauswahl möglich. Wählen Sie einfach alle IKs aus, für die Sie den Abrechnungslauf generieren möchten.
Intelligente Hintergrundverarbeitung: Das System verarbeitet Ihre Auswahl automatisch nacheinander, sorgt dabei für eine korrekte Rechnungsnummernvergabe und verhindert Konflikte.
Gewohnte Bedienung: Die neuen Auswahlfelder nutzen das bekannte Design und die Farben der jeweiligen Abrechnungsbereiche, sodass Sie sich sofort zurechtfinden.
Ihr Vorteil: Statt vieler Einzelstarts stoßen Sie den gesamten Abrechnungsprozess für mehrere IK und/oder mehrere Arten mit nur wenigen Klicks an und gewinnen wertvolle Zeit für andere Aufgaben.
Upload von Leistungsnachweisen: QR-Code-Prüfung jetzt deaktivierbar
Bisher führte das Alberta Portal beim Hochladen von Leistungsnachweisen automatisch eine QR-Code-Erkennung durch, um Dokumente zuzuordnen. Für Kunden, die keine systemgenerierten Leistungsnachweise mit QR-Code nutzen – sondern beispielsweise handschriftlich ausgefüllte Belege direkt beim Patienten führen –, führte diese Prüfung zu unnötigen Wartezeiten während des Upload-Vorgangs.
Neuerung: Um Ihren individuellen Workflow besser zu unterstützen, haben wir die QR-Code-Prüfung optional gestaltet:
Deaktivierung der Prüfung: Auf Wunsch kann die automatische Erkennung abgeschaltet werden. Der Upload erfolgt dann ohne den Prüfschritt im Hintergrund.
Erhebliche Zeitersparnis: Beim Hochladen von handschriftlichen Dokumenten ohne QR-Code reduziert sich die Verarbeitungsdauer deutlich. Der Prozess wird beschleunigt und Sie können Ihre Dokumentation effizienter abschließen.
Geänderter Workflow: Bitte beachten Sie, dass bei deaktivierter Prüfung der Button für einen Massenupload von Leistungsnachweisen nicht mehr zur Verfügung steht. Da ohne QR-Code keine automatische Zuordnung des Leistungsnachweises zum Patienten erfolgen kann, müssen diese direkt zum jeweiligen Patienten und Monat hochgeladen werden.
Deaktivierung der QR-Code-Prüfung: Möchten Sie diese Einstellung für Ihren Mandanten anpassen lassen? Wenden Sie sich hierfür bitte einfach an unseren Support, wir nehmen die Konfiguration gerne für Sie vor.
🚨 Fehlerbehebungen 🚨
Preisfindung bei Änderung des Kostenträgers (Abrechnung)
Es wurde die Logik der Preisberechnung angepasst, um das Risiko einer fehlerhaften Preisermittlung bei Wechsel des Kostenträgers zu vermeiden. Bisher griff das System für die Preisfindung auf die Daten im Leistungsnachweis (LNW) zurück. Das konnte dazu führen, dass bei einer nachträglichen Umstellung eines Patienten auf "Kostenträger = Privat" zwar eine Privatrechnung erstellt wurde, diese aber noch alte GKV-Preise enthielt.
Neuerung: Das System ignoriert nun die veralteten Kostenträgerdaten aus dem LNW und verwendet stattdessen den aktuellen Kostenträger aus dem Patientenstamm. Sie können den Versicherungsstatus eines Patienten (z. B. Wechsel zu Privat) jederzeit aktualisieren. Die Abrechnung übernimmt diese Änderung automatisch und wendet die korrekten Privatpreise an, auch für bereits existierende Leistungsnachweise.
Bugfixing bei der Abrechnung von Privatabrechnungen ohne Verordnung
Bisher kam es zu einem technischen Stillstand im Abrechnungsprozess, wenn für Privatpatienten mehrere Leistungsaufträge vorlagen, bei denen mindestens ein Auftrag keine hochgeladene Verordnung aufwies. Nach der Dokumentation, Festschreibung und dem Upload des Leistungsnachweises blieb die Erstellung der Abrechnung im Alberta Portal hängen und konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden.
Neuerung: Der Abrechnungslauf wurde stabilisiert. Das Alberta Portal verarbeitet nun auch Konstellationen mit fehlenden Verordnungsdokumenten bei Privatpatienten korrekt. Reibungsloser Abschluss: Die Abrechnung wird nun erfolgreich erstellt und geht planmäßig in den nächsten Status über, anstatt im Prozess hängenzubleiben.
Bugfixing: Korrekte Rücksetzung des Abrechnungsstatus bei fehlerhaften Abrechnungen
Bisher konnte es vorkommen, dass nach einem fehlgeschlagenen Abrechnungslauf (z. B. Abbruch durch einen technischen Error-Code) der Abrechnungsstatus einer Leistung nicht korrekt in seinen Ursprungszustand zurückversetzt wurde.
Das Problem: Wenn Sie eine bereits abgerechnete Leistung für eine Wiedereinreichung, Stornierung oder Nachberechnung markiert hatten und dieser neue Abrechnungsversuch fehlschlug, „vergaß“ das System diesen Korrekturwunsch. Die Leistung sprang fälschlicherweise wieder auf den Status „Abgerechnet“ zurück, obwohl die geplante Korrektur technisch gar nicht erfolgreich durchgeführt wurde.
Neuerung: Wir haben die Stabilität der Statusverwaltung bei Abrechnungsfehlern optimiert:
Erhalt des Abrechnungsstatus: Schlägt eine Abrechnung fehl, bleibt der von Ihnen gewählte Abrechnungsstatus (z. B. „Wiedereinreichung geplant“ oder „Nachberechnung“) für die betroffene Leistung unverändert bestehen.
Keine Doppelarbeit: Sie müssen die Leistungen nach einem Fehler nicht erneut mühsam für die Korrektur markieren. Der Status bleibt so lange aktiv, bis die Abrechnung tatsächlich erfolgreich durchgelaufen ist.
Prozessklarheit: Es wird verhindert, dass Leistungen fälschlicherweise als erledigt angezeigt werden, während die eigentlich notwendige Korrektur im Hintergrund noch aussteht.